$20.00
Wir reservieren deinen Warenkorb für 15:00.
Stand: 7. Oktober 2026. Der Fall kommt aus Synthese und Naturstoffisolierung. Nach Säule und HPLC bleiben 2 mg bis 5 mg Produkt übrig. Das reicht für 1H, COSY und HSQC. Das 5-mm-Rohr braucht aber Füllhöhe für einen stabilen Shim.
Die Lösung ist ein Koaxial-Einsatz im Standardrohr. Die Probe läuft im Außenrohr in protoniertem Lösemittel. Der Einsatz trägt 60 µl bis 80 µl D2O oder DMSO-d6 für Lock und externe Referenz. Das spart deuteriertes Lösemittel pro Probe. Das Verfahren eignet sich für Reaktionskontrolle, Fraktionen aus der Aufreinigung und Gehaltsprüfung mit interner Kalibrierung.
Das Außenrohr hat 5 mm Außendurchmesser. Der Einsatz hat 2,97 mm Außendurchmesser. Der Einsatz zentriert sich im Rohr. Zwischen Wand und Einsatz bleibt ein Ringspalt für die eigentliche Probe. Das Volumen im Ringspalt liegt bei 250 µl bis 350 µl bei normaler Füllhöhe. Der Einsatz fasst separat das Lock-Lösemittel. Beide Phasen vermischen sich nicht.
Der Lock läuft auf dem Deuteriumsignal des Einsatzes. Die chemische Verschiebung wird über eine externe Referenz im Einsatz gesetzt. TSP oder DSS in D2O eignen sich für wässrige Proben. TMS in CDCl3 eignet sich für organische Proben. Die Suszeptibilitätsdifferenz zwischen innen und außen wird bei der Auswertung korrigiert. Moderne Software rechnet den Versatz über die Referenzsubstanz.
Substanz in 0,35 ml protoniertem DMSO oder Methanol lösen. Lösung durch einen 0,22-µm-Filter in ein sauberes Vial geben. Partikel verbreitern die Linie und ruinieren den Shim. Außenrohr mit Pasteurpipette befüllen. Füllhöhe 4 cm einhalten. Einsatz mit 70 µl D2O plus 0,5 mM TSP befüllen. Einsatz langsam in das Außenrohr schieben. Luftblasen steigen an der Wand hoch.
Rohr mit einer 5-mm-Kappe aus EVA verschließen. Kappe sitzt fest und dichtet gegen Verdunstung. Spinner aufsetzen und Tiefe mit der Lehre prüfen. Probe 5 Minuten im Magneten temperieren. Lock auf D2O suchen. Gradient-Shim auf dem Protonensignal fahren. 1H mit Lösemittelunterdrückung messen. WET oder excitation sculpting unterdrückt DMSO und Wasser.
Das Koaxial-Komplettset mit 2,97-mm-Einsatz liefert Einsatz und Außenrohr als Paar. Das Paar passt ohne Klemmen in den 5-mm-Spinner. Glaswechsel pro Serie entfällt. Nach der Messung Einsatz mit Spritze spülen und trocknen. Außenrohr für die nächste Fraktion nutzen.
Die Probe wird in einem 0,5-ml- oder 1,5-ml-Schraubröhrchen angesetzt. Schraubverschluss hält DMSO und Methanol über Nacht dicht. Schnappdeckel verdunstet bei 30 °C im Schrank. Lösung 2 Minuten bei 10.000 x g zentrifugieren. Überstand mit Pipettenspitze abnehmen. Bodensatz bleibt im Tube.
Stammlösung und Verdünnungsstufen werden beschriftet. Datum, Lösemittel und Einwaage stehen auf dem Etikett. Restlösung bei -20 °C lagern. Auftauen bei Raumtemperatur. Vor der Messung erneut 1 Minute zentrifugieren. So gelangt kein Niederschlag in das NMR-Rohr.
Der Fehler liegt oft neben dem Spektrometer. Puffer für die Probenlösung wird in 50-ml-Röhrchen portioniert. Selbststehender Boden hält auf der Bank ohne Rack. Konische Form sammelt 200 µl Rest sauber am Boden. Steriles Arbeiten verhindert Keime in Phosphatpuffer. Keime erzeugen Signale bei 1,2 ppm bis 2,0 ppm.
Rühren erfolgt mit PTFE-Stäbchen im Becherglas. PTFE gibt keine Weichmacher an Methanol ab. Stäbchen nach Gebrauch mit Wasser und Isopropanol spülen. Kratzer im Glas erhöhen den Abrieb. Ein 5er-Set PTFE-Rührstäbchen deckt 100-ml- und 500-ml-Ansätze ab. Länge nach Rührgefäß wählen. Stäbchen zentriert laufen lassen. Taumeln zerkratzt den Becherboden.
Becher mit Griff und Ausguss erleichtern das Umfüllen von Puffer. PP hält verdünnte Säuren und Laugen für die pH-Einstellung aus. Skala dient nur zur Orientierung. Volumina für Puffer werden mit Messzylinder eingestellt. Becher nach Gebrauch mit Reinstwasser spülen und kopfüber trocknen.
Linie über 1,5 Hz bei CHCl3: Füllhöhe prüfen. 4 cm sind Minimum im 5-mm-Rohr. Einsatz sitzt schief. Einsatz neu zentrieren. Spinner tiefe neu setzen.
Kein Lock: D2O-Volumen im Einsatz prüfen. 70 µl sind nötig. Kappe undicht. Verdunstung über Nacht senkt das Volumen. Kappe ersetzen.
Zusatzsignale bei 1,15 ppm und 3,4 ppm: Fett aus Pipettenspitzen oder Kappenabrieb. Probe filtrieren. Röhrchen für Ansatz wechseln. Blindprobe aus Lösemittel messen.
Doppelter Lösemittelsatz: Außenphase und Innenphase verwechselt. Lock-Lösemittel enthält Protonenreste. D2O-Charge wechseln. Referenzsubstanz frisch einwiegen.
Quantitative 13C-Messung braucht weiter Volumen und Substanz. NOE-Verstärkung sinkt bei kleinem Füllfaktor. Empfindlichkeit pro Scan liegt 30 % bis 40 % unter dem Vollrohr mit 600 µl. Messzeit steigt bei 13C um Faktor 2 bis 3. 2D-Experimente laufen über Nacht. Shigemi-Röhrchen mit angepasstem Glasboden geben mehr Signal pro µl. Koaxial bleibt erste Wahl bei externem Standard und protoniertem Lösemittel.
Für Routine ab 5 mg Substanz und verfügbarem deuteriertem Lösemittel lohnt das normale 5-mm-Rohr mit 600 µl. Für 1 mg bis 3 mg mit DMSO oder Methanol aus der Präparation spart der Einsatz pro Serie 8 ml bis 12 ml deuteriertes Lösemittel. Bei 10 Proben pro Woche summiert sich die Ersparnis im Quartal.
Ab 45,00 € ist der Versand kostenlos. Darunter kostet er 8,00 €.
Einfache Rücksendung
SSL-verschlüsselter Checkout
100% echte Produkte
Laboranalytik, Synthese und Verbrauch für präzise Abläufe mit Markenvergleich und E-Mail-Support.
E-Mail: support@laborix.shop
Adresse: Laborix, Feldstraße 27, 04103 Leipzig, Deutschland